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Das SBO Universität Mainz ist ein Projektorchester und wurde 1998, anläßlich der Festwochen zum 50jährigen Bestehen des Fachbereichs Musik (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) auf Initiative der Dozenten Paul-Heinrich Wellnitz und Götz Schwehm gegründet und als ein Novum in der deutschen Hochschullandschaft in die Musikhochschulausbildung des Landes Rheinland-Pfalz integriert.
Unter dem Protektorat von Prof. Julius Berger erhielt das Orchester daraufhin eine Förderung als Modellprojekt der Abteilung „Studium und Lehre“ innerhalb der Universität Mainz.

Die Konzerte des SBO bilden den Abschluß eines offen ausgeschriebenen internationalen und hochschulübergreifenden Wochenkurses für Bläser und Schlagwerk. Ansässig an der Musikhochschule Rheinland-Pfalz wird dieser Kurs in Kooperation mit dem Peter-Cornelius-Konservatorium der Stadt Mainz durchgeführt. Das Team bilden international renommierte Dozenten beider Häuser und Gäste.
Unter der künstlerischen Leitung von Eckehard Stier (Oper Chemnitz), Thomas Doss (Österreich), George Dreyfus (Australien), Mathias Breitschaft (Domkapellmeister am hohen Dom zu Mainz) und Steven Verhaert (Philharmonie Antwerpen, Belgien) konzertierte das Orchester mit renommierten Solisten wie Hyun Jung-Berger (Violoncello, Augsburg), Gesa Schott (Horn, Berlin), Josef Eidenberger (Trompete, Linz/Österreich) und Hans-Reiner Schmidt (Euphonium, Radio-Sinfonie-Orchester, Frankfurt a.M.).

Gestützt auf den zunehmenden Stellenwert von sinfonischer Blasmusik in der Musikwelt möchte das Projekt, unter der Gesamtleitung von Hans-Reiner Schmidt und Götz Schwehm, mit einem innovativem und primär zeitgenössischen Programm an Originalkompositionen für diese Orchestergattung werben.